Zwei Kühe schmusen miteinander.

Dass es gesund ist, weniger Fleisch zu essen und gleichzeitig auch super für unsere Umwelt, hast du ja bestimmt schon längst mitbekommen. Falls nicht, kannst du es hier nachlesen. Dass man auch ohne Fleisch (und sogar ohne Milch und Eier) stark sein kann, kannst du dir bei QUARKS anschauen.
Dass es nach der ganzen Information und Inspiration aber oft an der Umsetzung scheitert und wie du es tatsächlich schaffen kannst, weniger Fleisch zu essen … darum soll es in diesem Artikel gehen.

Viele Leute erzählen mir, dass sie wirklich so gerne weniger Fleisch essen würden … aber dann liegt da plötzich wieder dieses leckere, wunderbar saftige Putensteak vor ihnen auf dem Tisch und grinst sie so ganz frech und verführerisch an. Und ist das Tier nicht eh schon gestorben? Wäre es nicht total schade, das Fleisch einfach liegen zu lassen? Noch einmal aufgewärmt schmeckt es doch lange nicht mehr so gut.

Solche und ähnliche Monologe sind früher auch mir sehr oft durch den Kopf gegangen. Bis mir aufgefallen ist: Vielleicht fehlt mir einfach das richtige WARUM!

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1) Finde dein Ziel nach dem Ziel

Egal, was du erreichen willst im Leben: Es fällt dir immer leichter, wenn du dir bewusst bist, warum bzw. für was du es tust.

Wenn du zum Beispiel mal Arzt werden willst und du dir deinen Doktortitel als alleiniges Ziel setzt, wirst du im Studium höchstwahrscheinlich nicht die nötige Motivation zum Lernen haben. Es braucht ein Ziel nach dem Ziel, in diesem Fall zum Beispiel ein: „Ich möchte Arzt werden, weil ich anderen Menschen helfen möchte, wieder gesund zu werden.“

So ist es auch mit dem Wunsch, weniger oder gar kein Fleisch mehr essen zu wollen. Mache dir bewusst, warum du das möchtest. Meine persönlichen Gründe sehen zum Beispiel so aus:

Ich möchte auf Fleisch verzichten, …

  • weil ich es nicht brauche, um gesund und stark zu sein.
  • weil ich die Massentierhaltung nicht unterstützen möchte.
  • weil dadurch kein Lebewesen für mich sterben muss.
  • weil ich nicht mitverantwortlich sein möchte, dass für unsere Fleischproduktion jeden Tag riesige Flächen von Regenwald abgeholzt werden. (Flächen weichen Soja-Plantagen; Soja = Haupt-Tierfutter)
  • weil die Produktion von Fleisch nicht nur unglaublich viel Fläche, sondern auch Unmengen an Wasser verbraucht. (1 Steak = 4000 Liter Wasser1)
  • weil die Massentierhaltung zu einem sehr großen Teil zur Erderwärmung beiträgt. („Kuhpupse und -rülpser“ = Methan)
  • weil ich nicht möchte, dass wegen mir Massen an Menschen an Hunger leiden und sterben müssen. (2050 werden wir bereits 10 Milliarden Menschen sein – durch unsere heutige Art von Landwirtschaft nicht zu ernähren)
  • weil ich möchte, dass auch die Generationen nach mir ein gesundes, glückliches und friedliches Leben haben.

Es gäbe noch viel mehr Gründe, die mir spontan gegen den Konsum von (zu viel) Fleisch einfallen. Aber viel wichtiger ist: Fallen dir für dich noch welche ein? Schreibe mir sie sehr gerne in die Kommentare!

2) Tu es auch für andere

Vielleicht hast du es anhand meiner Aufzählung schon erkannt: Wenn du wirklich Motivation haben willst bei einer Sache, dann tu es nicht nur allein für dich, sondern auch für andere. Tu es, um zu helfen.

Wenn du Dinge aus Liebe zu anderen tust, fällt dir nicht nur alles gleich viel leichter. Es macht dich auch glücklich. Wenn dich das nächste mal eine Grillwurst mit funkelnden Augen anlächelt, dann denke nicht an den tollen Geschmack, den du jetzt verpassen könntest … denke daran, wieviel anderen Menschen und anderen Lebewesen du helfen kannst, indem du dich jetzt für ein „Nein, danke!“ entscheidest.

Liebe einfach Tiere mehr als Grillwürstchen!

Du willst noch mehr Informationen über fleischarme, fleischlose oder sogar vegane Ernährung haben? Dann kann ich dir folgende drei Artikel von den Fairlis empfehlen: Vegan – für die Umwelt, Vegan – für die Gesundheit, Vegan – für die Tiere.


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Pinterest-Pin: Wie du es schaffst, weniger Fleisch zu essen

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Quellen:
1 : PETA (Zugriff: 02.04.19)