Fisch schwimmt in blauem Wasser.

Wenn ich jemanden erzähle, dass ich vor Kurzem einen Blog gegründet habe … und mich derjenige dann fragt: „Oh, um was geht’s da?“ … und ich dann ganz stolz erkläre: „Um Selbstliebe und Umweltschutz!“, … kommt als nächstes meistens: „Das klingt ja spannend! Aber – wie passen diese zwei Themen denn zusammen?“

Da ich diese Frage ziemlich häufig gestellt bekomme, habe ich beschlossen, einfach mal einen Blogartikel darüber zu schreiben. Also: Was hat Selbstliebe denn bitte mit Umweltschutz zu tun?

Folgst du MY OWN MOVEMENT schon auf Instagram und Pinterest?

Aus was besteht eigentlich unser „Ich“?

Wenn wir über unser „Ich“ sprechen, dann sprechen wir meistens über „unseren Körper“. Oder vielleicht nennen wir es besser den Bereich, der durch unsere Haut zur Außenwelt hin abgegrenzt wird. Zu uns gehören Hände, Füße, Knochen, Muskel, Organe … und ein schlaues Gehirn, das denken und fühlen kann.

Wenn man allerdings genauer hinschaut, erkennt man, dass alle diese Dinge, die zu unserem „Ich“ gehören, nicht plötzlich irgendwann mal aus dem Nichts aufgetaucht sind. Sie sind aus anderen, äußeren Dingen entstanden. Und sie wachsen, erneuern, verändern sich ständig. Aus was besteht also das Ich?

1) Aus Nahrung

Um als kleines Kind zu wachsen und um als erwachsener Mensch am Leben zu bleiben, müssen wir essen. Bananen, Karotten, Milch, Eier, Schokolade – egal, was wir essen: Jedes Lebensmittel wird in unserem Körper verstoffwechselt und es werden neue Körperzellen daraus gebildet. Dein linker Fuß besteht also mit ziemlicher Sicherheit zu einem kleinen Teil aus dem Apfel, den du vorgestern gegessen hast – oder zumindest aus seinen kleinsten Bestandteilen.

Bleiben wir beim Apfel und spinnen den Faden weiter. Um zu reifen, braucht der Apfel Wasser, Sonne, Luft, Erde, Nährstoffe, … und so geht es weiter und unendlich weiter.

2) Aus Information

Wir nehmen nicht nur Dinge auf, die man mit dem Auge sehen kann. Wir nehmen zum Großteil vor allem eines auf: Information. Was im Fernsehen läuft, im Internet umherschwirrt oder uns von anderen Menschen durch Gestik, Mimik und Sprache mitgeteilt wird, hat großen Einfluss darauf, wer wir sind. Genauso steht es mit Dingen wie Religion, Kultur und Gesellschaft.

Auf sehr viele dieser Informationen, die in unseren Kopf gelangen, haben wir keinen Einfluss. Die Informationen, auf die wir aber Einfluss haben, können wir bewusst meiden oder konsumieren. Die Chance, dass du dich danach glücklicher fühlst, ist bei Komödien deutlich höher als bei Psycho-Horror-Filmen.

3) Aus vielen „Ichs“

Dich, mich, er, sie, es – uns alle gäbe es nicht, hätten unsere Mama und unser Papa damals nicht …naja, du weißt schon was. Uns gäbe es aber auch nicht, hätten die Eltern unserer Eltern keine Kinder bekommen. Und hätten die Menschenaffen in der Steinzeit nichts über Liebe machen gewusst, hätte es auch nicht die Urgroßeltern deiner Großeltern gegeben.

Das genetische Erbgut aller Menschen unterscheidet sich nur zu einem winzigen Bruchteil. Wir sind uns so ähnlich und in gewisser Weise alle irgendwie miteinander verwandt, dass ich mir eines so sehr wünschen würde: dass wir nicht so sehr auf unsere Unterschiede achten, sondern viel mehr auf unsere Gemeinsamkeiten.

Kleines Fazit

Unser „Ich“ wäre also kein „Ich“ ohne alle anderen Dinge auf dieser Welt. Es gibt nicht „Ich UND meine Umwelt“. Wir sind unsere Umwelt. Alles hängt miteinander zusammen. Alles ist eins.

Kommen wir zur zweiten großen Frage …

Wo entsteht Liebe?

In unserer Gesellschaft werden oft Menschen als Helden verehrt, die sich für ihre Umwelt komplett aufopfern, die ihre eigenen Bedürfnisse hinten anstellen. Ich finde, das ist leider ein absoluter Trugschluss.

Woher sollst du die Energie denn nehmen, um anderen zu helfen, wenn du deinen eigenen Akku nie auflädst? Das kann auf Dauer nicht gut gehen.

Wie kannst du deine Umwelt lieben, wenn du dich selbst nicht liebst? Wie kannst du etwas geben, wenn du es selbst gar nicht besitzt?

Liebe entsteht in dir

Wenn du Liebe geben willst, musst du Liebe haben. Wenn du Liebe haben willst, musst du die Liebe in dir selbst wachsen lassen. Liebe entsteht also in dir.

Erst, wenn du dich selbst mit all deinen Macken und Kanten akzeptieren lernst, wenn du lernst, dich selbst zu lieben – erst dann kannst du auch andere Menschen lieben und aus freiem Willen heraus der Umwelt Gutes tun. Und wenn du das kannst, dann spricht man von Selbstliebe.

Selbstliebe ≠ Egoismus

Selbstliebe darf man übrigens auf keinen Fall mit Egoismus verwechseln. Egoismus hat nichts mit Liebe zu tun. Ein Egoist betrachtet sich nämlich streng genommen nicht als Teil seiner Umwelt (siehe oben), lebt also in einer Welt, die in Realität so gar nicht existiert. (Hoho…Das klang jetzt irgendwie ziemlich klug!)

Fazit

Ich fasse also noch einmal ganz kurz zusammen: Um wirklich Gutes tun zu können, also um Liebe in die Welt hinaustragen zu können, müssen wir erst einmal lernen, uns selbst zu lieben.

Außerdem müssen wir verstehen, dass wenn wir der Umwelt schaden, wir auch uns selbst schaden (aber uns umgekehrt auch helfen, wenn wir ihr helfen), weil wir direkt von ihr abhängig sind.

Deshalb geht mein Blog nicht nur über Umweltschutz, sondern eben um Selbstliebe und Umweltschutz. Für mich lässt sich das innere Glück nicht vom äußeren Glück trennen und umgekehrt.

Wenn wir die Welt verändern wollen, müssen wir uns selbst ändern, denn auf andere Menschen und Dinge haben wir keinen Einfluss. Fang bei dir selbst an und deine Welt passt sich dir an.

Es geht nicht darum, perfekt zu sein. Es geht einfach nur darum zu lieben. Zuerst dich selbst, und dann ganz automatisch auch deine Umwelt.

Du würdest ja gerne nachhaltiger leben, dir sind Bio- und Unverpacktläden aber leider einfach viel zu teuer? Dann habe ich hier ein paar praktische Tipps für dich: 11 Tipps, wie du auch mit wenig Geld nachhaltig leben kannst.


Melde dich HIER für meinen KOSTENLOSEN NEWSLETTER an und lerne, wie du in dir und um dich herum eine glückliche Welt aufbaust. So verpasst du keinen neuen Blogbeitrag und erhältst viele weitere Tipps und Tricks rund um die Themen Selbstliebe, Meditation, Achtsamkeit, Nachhaltigkeit und Umweltschutz.



Hat dir dieser Artikel geholfen und bist du der Meinung, dass er auch einem anderen Menschen weiterhelfen könnte? Dann sende ihn unbedingt weiter! Weil du weißt ja: Glück verdoppelt sich ganz schnell, wenn man es teilt…